“Children of Blood and Bone” von Tomi Adeyemi

Titel: Children of Blood and Bone
Autor: Tomi Adeyemi
Verlag: Macmillan
Seiten: 560
Preis: $12.99
ISBN: 9781250294623
Klappentext: They killed my mother.
They took our magic.
They tried to bury us.
Now we rise.
Zélie Adebola remembers when the soil of Orïsha hummed with magic. Burners ignited flames, Tiders beckoned waves, and Zélie’s Reaper mother summoned forth souls.
But everything changed the night magic disappeared. Under the orders of a ruthless king, maji were killed, leaving Zélie without a mother and her people without hope.
Now Zélie has one chance to bring back magic and strike against the monarchy. With the help of a rogue princess, Zélie must outwit and outrun the crown prince, who is hell-bent on eradicating magic for good.
Danger lurks in Orïsha, where snow leoponaires prowl and vengeful spirits wait in the waters. Yet the greatest danger may be Zélie herself as she struggles to control her powers—and her growing feelings for an enemy.

 

Meine Meinung

Ich hatte mir viel von dem Buch erhofft, da ich schon einige sehr positive Meinungen dazu gelesen habe. Ein bisschen wurde ich jedoch enttäuscht, da ich schon zu Beginn Schwierigkeiten hatte, in das Buch reinzukommen. Ich weiß nicht, ob es an mir lag (mir ging es nicht so gut) oder am Buch. Erst nachdem ich über die Hälfte gelesen hatte, hatte ich das Gefühl “Ja, jetzt bist du drin”, was ich sehr schade fand, da die Story ziemlich interessant ist.
Zélie ist eine diviner, jemand, der das Potential hat ein maji zu werden, wäre die Magie nicht vernichtet worden. Diviner haben weißes Haar und sind damit gut zu erkennen, sehr zu ihrem Leidwesen. Sie gelten als niedere Schicht, werden beschimpft und müssen sogar extra Steuern zahlen. Viele können sich das nicht leisten und werden verhaftet. Nachdem Zélie eines Tages auf dem Markt erfolgreich einen seltenen Fisch verkaufen konnte, fliegt ihr ein junges Mädchen in die Arme und bittet um Hilfe. Es ist die Prinzessin, die Tochter des Mannes, der Zélies Mutter hinrichten ließ. Zusammen mit Zélies Bruder machen sie sich auf die Reise und versuchen die Magie zurückzubringen. Verfolgt werden sie von dem Prinzen, Inan, der ein großes Geheimnis hat.

Erzähler der Geschichte sind Zélie, Amari, die Prinzessin, und Inan, wobei Zélie den größten Anteil hat. Sie will vor allem ihre Mutter rächen. Der König brachte alle maji um und ließ dann irgendwie die Magie verschwinden. Zélie musste mit sechs Jahren mit ansehen, wie ihre Mutter starb. Ihr Vater war nie mehr derselbe. Jetzt hat sie die Chance, alles zu verändern. Sie ist ziemlich mürrisch aber trotzdem liebenswert, denn sie würde alles für ihre Familie tun.
Amari ist schüchtern und verängstigt. Dennoch bestiehlt sie ihren Vater, nachdem dieser ihre beste Freundin, eine diviner, umbringt. Sie und ihr Bruder wurden vom König hart gedrillt, schon früh im Schwerkampf ausgebildet und beide haben Angst vor ihrem Vater.
Mit Inan wurde ich nicht so richtig warm, aber ich glaube das war auch so beabsichtigt. Er trägt viel Hass in sich, Scham und Angst. Er ist ein ziemlich komplexer Charakter und dann auch wieder nicht. Ich finde ihn ziemlich kompliziert. Er verfolgt die drei ohne zunächst zu wissen, dass eine davon seine Schwester ist. Er tut alles, um seinen Vater zufrieden zu stellen, er glaubt alles, was dieser sagt, denkt nicht für sich selbst. Und dann ist da noch sein Geheimnis, das niemand außer ausgerechnet Zélie weiß.
Es geht auf eine abenteuerliche Reise mit Magie und außergewöhnlichen Charakteren. Nachdem ich dann endlich im Buch drin war, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Fazit:
Ich hatte zwar Schwierigkeiten damit, ins Buch reinzukommen, aber dann wurde es richtig spannend und ich musste ständig weiterlesen. Fast alle Charaktere konnten mich überzeugen, bei einem bin ich mir noch nicht sicher. Am Ende konnte es mich dann doch überzeugen und ich warte ungeduldig auf den nächsten Band.

 

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