Die Zeit in “Doors – Kolonie” von Markus Heitz

Doors

Jeder hat das Thema in der Schule durchgenommen, Den Zweiten Weltkrieg und Hitlers Regime. Ganze Städte wurden zerbombt, Millionen Menschen mussten sterben, bis die Alliierten die Deutschen endlich besiegen konnten und Hitler sich umbrachte.

Jetzt stellt euch mal vor, der zweite Weltkrieg wäre ganz anders verlaufen. Stellt euch vor, Stauffenbergs Attentat auf Hitler wäre gelungen. Stellt euch vor, der Krieg wäre bereits am 20. Juli 1944 beendet. Klingt gar nicht so schlecht. Oder??

Die Tür, durch die unser Team geht, führt sie ins Jahr 1944, Silvester in Leipzig, um genau zu sein. Wie auch nach „unserem“ Krieg, war Deutschland besetzt. In diesem Fall von Amerikanern und wurde von Engländern verwaltet (die statt eines Königs eine Königin haben). Auch hier machen die Alliierten Jagd auf die verbliebenen Nazis und wollen so viel wie möglich von ihnen erfahren, z. B. über geheime Labore und Stützpunkte. Außerdem sind die Kommunisten der neue Feind und an allen Ecken werden sie bekämpft. Und während das noch passiert, wird Japan keinen Friedensvertrag unterschreiben, also droht den USA noch ein weiterer Krieg.

Doch zuerst wollen sie Deutschland und Russland fest in ihren Händen wissen. Dagegen wollen die Kommunisten nur ihre Freiheit, die Freiheit zu wählen und keine Fremdbeherrschung. USA sind die Bösen und die Russen die Guten? Klingt irgendwie komisch. Natürlich ist es noch ein bisschen komplizierter aber ich möchte ja nicht spoilern.

Mit ihren Klamotten sind unsere Charaktere leicht zu erkennen, beziehungsweise nicht zu erkennen, denn keiner weiß, in welches Lager er sie stecken soll. Sind es Nazis, sind es Kommunisten oder doch was ganz anderes? Niemand kann die Kevlarwesten einordnen, niemand hat ihre Waffen jemals gesehen. Warum tragen sie alle schwarz? Und was zur Hölle ist ein Smartphone? Natürlich haben sie auch keine passenden Papiere für diese Zeit, was die Truppe in einige Schwierigkeiten bringt.

Wie ihr seht, gibt es einige Ähnlichkeiten aber auch ein paar große Unterschiede zwischen unserem 1944 und dem 1944, in das unser Team stolpert. Wie findet ihr die Idee und welches 1944 ist euch lieber?

Und für die, die das Buch schon gelesen haben oder gerne gespoilert werden (einfach markieren):

Wie schon erwähnt, ist alles nicht ganz so einfach, wie es zunächst scheint. Die Amerikaner und Engländer sind nicht viel besser als das NS-Regime und die Kommunisten sind natürlich auch keine Unschuldslämmer. Und dann kommen die Atombomben mit ins Spiel. Jeder will sie haben und jeder will sie einsetzen. Eine Katastrophe. Die Amerikaner wollen sie gegen Russland und Japan einsetzen, die Kommunisten gegen die Amerikaner. Und am Ende? Da geht sie hoch und vernichtet alle, die ihre Finger im Spiel hatten. Also, wenn es nach mir geht, bevorzuge ich unsere Zeit…

Bei Zeilensprung und Janas Lesehimmel gibt es zu “Dämmerung” und Blutfeld ebenfalls Beiträge über die Zeit. Morgen heißt das Thema “Setting” und das könnt ihr bei Claudis Gedankenwelt, Mandys Bücherecke und Bücherfansite nachlesen.

Außerdem wird es am 8.11. noch ein kleines Gewinnspiel geben, also haltet Ausschau.

 

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