[Werbung] “Macht” von John Gwynne

Autor: https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Gwynne_JDie_Getreuen_und_die_Gefalle_1_174920.jpgJohn Gwynne
Titel: Macht (Die Getreuen und die Gefallenen #1)
Verlag: blanvalet
Seiten: 832
Einband: Klappenbroschur
Preis: € 16,00
ISBN: 978-3-7341-6119-3
Klappentext: Wo sich die Verfemten Lande erstrecken, färbte Blut die Welt einst rot. Wo heute uralte Ruinen stehen, bezwangen Menschen Giganten. Wo einzig das Heulen der Woelven erklingt, brannte vor tausenden Jahren die Welt.
Doch zu lange haben sich die Menschen in Sicherheit gewähnt. Nun weinen die Gigantensteine Blut, und in den Verfemten Landen regt sich erneut, was für immer verbannt sein sollte. Ein uralter Feind hat längst eine Allianz geschmiedet und wartet darauf, dass seine Stunde kommt. Und nur einer vermag es, ihn aufzuhalten, wenn die Schwarze Sonne die Welt betritt …

Inhalt:
Der junge Corban hat es nicht leicht. Ständig wird er von dem älteren Jungen Rafe geärgert und gehänselt, sogar verprügelt. Und dann muss er von seiner großen Schwester Cywen gerettet werden, weil er zu feige war. Das ist natürlich ein gefundenes Freschen für Rafe und seine Freunde. Also nimmt sich der Stallmeister Ghar dem Jungen an und fängt an, ihn im Schwerttanz zu unterrichten und seine Gefühle unter Kontrolle zu halten. Er lernt viel und als er an seinem vierzehnten Namenstag endlich als angehender Krieger unterrichtet wird, zeigt er viel Talent.
Kastell ist Neffe des Königs und ist mit seinem Freund und Vaterfigur Maquin auf einer Mission. Endlich raus aus der Burg und Weg von seinem Cousin Jael, der es auf ihn abgesehen hat. Doch schon bald wird es brenzlig, da die beiden von Giganten angegriffen werden.
Veradis soll, wie sein Bruder, in die Kriegerhorde des Königs eintreten, um abgehärteter zu werden. Der König bietet im stattdessen an, in die neue Kriegerhorde seines Sohnes einzutreten. Veradis und Nathair werden schnell Freunde und Veradis wird sogar das erste Schwert des Prinzen. Aber auch das kann seinen Vater nicht befriedigen.

Meine Meinung:
Also, erst einmal: Corben ist einer meiner Lieblingscharaktere, ever.
So, jetzt aber.
Die Kapitel sind unterteilt in die jeweiligen Charaktere (Corban, Kastell, Varedis, Cywen, Evnis und Camlin), wobei Corban den größten Anteil hat. Sie sind aber zum Glück nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, denn bei so vielen Charakteren finde ich das immer etwas verwirrend. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen, auch die bösen, und bangt mit ihnen mit. Besonders mit Corban. Er ist am Anfang noch total schüchtern und weiß nicht, wie er für sich einstehen soll aber dann entwickelt er sich zu einem reifen jungen Mann, der nicht nur für sich, sondern auch für andere einsteht. Es hat Spaß gemacht, diese Entwicklung mitzuerleben.
Varedis mochte ich am Anfang auch total gerne. Er wollte sich endlich mal beweisen und seinen Vater Stolz machen und aus dem Schatten seines großen Bruders rauskommen. Doch nichts half, sein Vater beachtete ihn dennoch kaum. Aber Nathair tat es. Und ich glaube, aus diesem Grund wurde er ziemlich leicht beeinflussbar. Alles was Nathair gesagt hat, klang super, wehe irgendjemand sagt was gegen Nathair. Das wurde mir irgendwann ein bisschen zu viel, da Veradis seinen eigenen Kopf nicht mehr benutzt hat.
Ganz anders dagegen Kastell, der seine eigene Meinung hat und das tut, was für ihn am besten ist. Dennoch schließen beide Freundschaft.
Ein großer Krieg ist auf dem Weg und keiner weiß, was passierend wird, nur dass es passieren wird. Es gibt eine Prophezeiung, die niemand entschlüsseln kann und viele, die nicht daran glauben, was eine gemeinsame Allianz schwierig macht. Doch einige glauben, dass sie nur zusammen gegen das Böse kämpfen können.
Das Buch ist manchmal richtig gemein, ein Kapitel hört super spannend auf und dann kommen erst einmal drei andere, bevor es weitergeht, wobei die drei anderen auch jeweils spannend aufhören und man dann wieder erst mal drei Kapitel lesen muss und…..wirklich gemein, vor allem, wenn man früh aufstehen muss. Blöde Arbeit…Was wollte ich sagen? Achja, die Kapitel hören spannend auf. Sie beginnen auch schon spannend. Bereits vom ersten Kapitel an. Das Buch hat wirklich Spaß gemacht.

Fazit:
John Gwynne hat einen wirklich tollen Roman und eine tolle Welt geschafftn, mit Giganten, Woelven und Lindwyrmern. Er schreibt tolle Charaktere, die man ins Herz schließt, selbst die Nebencharaktere. Band zwei hab ich gleich bestellt 🙂

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